Vom Obstgarten bis zur Baumkrone: Pflege, Beurteilung und Beratung.
Gartenplanung, Bodenpflege, Bepflanzung und Grünflächenpflege aus einer Hand, für Gärten die langfristig funktionieren.
Von der Heckenschere bis zur Kletterausrüstung: jede Massnahme hat einen Grund. Wir erklären ihn, bevor wir handeln.
Vom Beratungsgespräch bis zur Bepflanzung: Gartenplanung und Pflege mit Verstand und Sachkenntnis.
Die eigentliche Pflege am Baum: Auslichten, Verjüngungsschnitt und das Entfernen von Totholz – für Gesundheit, Lichtdurchlass und Stabilität der Krone. Eine Kroneneinkürzung ist nur selten nötig und wird, wenn überhaupt, bewusst zurückhaltend eingesetzt. Schnittgut wird vor Ort gehäckselt oder abtransportiert.
Freischneiden von Strasse, Weg, Gebäude oder Leitungen, wenn die Krone in den Verkehrs- oder Nutzraum wächst. Ein gezielter Schnitt auf das nötige Mass – so viel wie nötig, so wenig wie möglich, ohne den Baum unnötig zu schwächen.
Bei Bäumen mit statischen Schwächen – etwa Zwieseln oder Rissen – sichern gewichtsdämpfende Kronensicherungssysteme die Krone gegen Ausbruch. So bleibt ein wertvoller Baum erhalten, statt ihn zu fällen.
Erziehungs- und Erhaltungsschnitt für Kern- und Steinobst. Wir arbeiten von der Leiter oder mit Seilklettertechnik, je nach Baumgrösse. Fördert Fruchtqualität und Vitalität über Jahre. Schnittgut wird entsorgt.
Visuelle und instrumentelle Kontrolle von Vitalität, Statik und Schäden – die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen, egal ob Pflege, Erhalt oder Fällung. Auf Wunsch als schriftliches Gutachten für Behörden, Gerichte oder Versicherungen, nachvollziehbar dokumentiert.
Nicht jeder Baum, der nicht mehr sicher steht, muss verschwinden. Wo es möglich ist, entwickeln wir ihn zum Habitatbaum: kontrolliert eingekürzt, entlastet und als stehendes Totholz erhalten – Lebensraum für Käfer, Vögel und Fledermäuse. Erst wenn das nicht mehr vertretbar ist, folgt der fachgerechte Rückbau: mit Seilzug, Kettensäge und Abseiltechnik bei beengten Verhältnissen. Holz und Äste werden abtransportiert und fachgerecht entsorgt.
Verdichteter Boden erstickt die Wurzeln. Das ist eine der häufigsten Ursachen für kränkelnde Bäume. Ich lockere und belüfte den Wurzelraum mit der Druckluftlanze und kann den Boden mit Mykorrhiza-Pilzen impfen, die dem Baum bei der Nährstoff- und Wasseraufnahme helfen.
Konzept und Bepflanzungsplan für Ihren Garten, abgestimmt auf Standort, Boden und Nutzung. Der erste Schritt, bevor irgendetwas in die Erde kommt.
Auswahl und Pflanzung standortgerechter Gehölze, Stauden und Sträucher, dazu die laufende Pflege von Beeten und Grünflächen – mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte.
Präziser Schnitt von Hecken, Formgehölzen und Solitärsträuchern mit Teleskopschere und Raupenschere. Saubere Kanten, gesundes Wachstum. Schnittgutentsorgung auf Wunsch.
Trockenmauern aus Naturstein, ohne Mörtel geschichtet, wasserdurchlässig und ein wertvoller Lebensraum für Eidechsen und Insekten. Für Böschungen, Terrassierungen und Beeteinfassungen.
Anlage kleiner Teiche und Wasserstellen, fachgerecht abgedichtet, bepflanzt und auf den Garten abgestimmt. Ein Teich kühlt, beruhigt und zieht Leben an.
Belüftung und Lockerung verdichteter Böden mit der Druckluftlanze. Mykorrhiza-Impfung zur Förderung der Nährstoff- und Wasseraufnahme. Die Grundlage für einen gesunden Garten liegt unter der Erde.
Anlage und Pflege von Obstgärten, Gemüsebeeten und Kräuterflächen – ertragreich und so angelegt, dass man sie selbst weiterführen kann.
Wildblumenwiesen, Totholzstrukturen, Nisthilfen und heimische Gehölze bringen mehr Vielfalt auf die Fläche – und mehr Insekten und Vögel in den Garten.
Welcher Baum passt wohin? Wir beraten bei Neupflanzungen und helfen, langfristig richtig zu planen.
Drei Gärten aus den letzten Jahren, von der ersten Skizze bis zur fertigen Fläche.
Neuanlage mit Natursteinmauer, Staudenbeeten und einem kleinen Teich. Aus einer reinen Rasenfläche wurde ein Garten mit Struktur.
Verjüngung alter Hochstämme, Nachpflanzung regionaler Sorten und ein Wildblumensaum am Rand. Eine Wiese, die wieder Ertrag bringt und Insekten Lebensraum gibt.
Ein schattiger Reihenhausgarten, bodenverbessert und neu bepflanzt. Pflegeleicht und das ganze Jahr grün.
Ihr Garten als nächstes Projekt?
Garten anfragenHaltung & Werte
Ob Obstbaum, Hecke oder alte Eiche, bevor das Werkzeug kommt, schaue ich mir erstmal alles in Ruhe an. Woran liegt es wirklich, dass etwas nicht stimmt?
Jeder Schnitt ist ein Eingriff, der sich nicht rückgängig machen lässt. Ein schwerer Eingriff heute zieht oft grosse Folgen nach sich: der Baum reagiert mit Wildwuchs, wird anfällig, und aus einem Problem werden über Jahre viele. Deshalb schneide ich so wenig wie nötig, was die Pflanze selbst regeln kann, überlasse ich ihr.
Ein Baum ist kein Projekt das man abschliesst. Was heute gemacht wird, zeigt sich erst in zehn oder zwanzig Jahren. Danach richte ich meine Arbeit aus.
Felix
Gartenbau-Student · Arboristik · SKTa · AS1
Kronenrat bin ich, Felix. Bei der Arbeit unterstützt mich meine Frau Klara. Wer vor Ort ist, schaut hin, erklärt und nimmt die Säge selbst in die Hand, keine wechselnden Subunternehmer.
Ich studiere Gartenbau und setze meine Schwerpunkte selbst, vor allem in der Ökologie. Nebenbei bilde ich mich als Baumpfleger weiter. Das nächste Ziel ist der European Treeworker, danach der Baumsachverständige.
Was mich antreibt: Es gibt zu viele Leute die einen Baum schneiden aber nicht wissen was sie damit anrichten. Falsche Schnitte, falscher Zeitpunkt, Kappungen die den Baum über Jahre schwächen. Der nächste Auftrag kommt dann von selbst: Wildwuchs, Folgeschäden, irgendwann Fällung. Das ist für niemanden gut, ausser für denjenigen der es verursacht hat.
Bei grösseren Projekten bin ich nicht allein: Ich bin Teil eines Kollektivs von Leuten, die ähnlich denken und mit anpacken, wenn es mehr Hände braucht.
Ein guter Schnitt beginnt mit dem richtigen Werkzeug.
Für Äste von etwa 3 bis 7 cm, der Bereich in dem die meiste Pflegearbeit passiert. Zugsägen schneiden auf Zug statt Druck: präziser, kraftsparender und mit glatteren Wundflächen. Glatte Schnitte überwallt der Baum schneller, das senkt das Infektionsrisiko.
Für frische Triebe und dünnere Äste. Bypass-Scheren schneiden wie eine Schere: die Klinge gleitet an der Gegenklinge vorbei, statt zu quetschen. Das Ergebnis sind saubere Schnittkanten, die nicht aufreissen. Entscheidend beim Obstbaumschnitt.
Formschnitt an Hecken mache ich mit der Akku-Heckenschere und für feine Konturen mit der japanischen Handheckenschere. Für höhergelegene Äste kommt die Raupenschere zum Einsatz. Gleichmässige Kanten, sauberes Schnittbild, gesundes Nachwachsen.
Bei starkem Totholz, grösseren Ästen oder Fällungen kommt die Kettensäge zum Einsatz, aber bewusst und gezielt. Von Hand, wo es geht; mit Maschine, wo es sein muss.
Den Aufstieg mache ich über ein Einseilsystem (SRT), gearbeitet wird im Zweiseilsystem (MRT). Das ist sicher, beweglich und schont den Baum. Keine Steigeisen, keine schwere Hebebühne die den Boden verdichtet. Nur dort wo es ohne nicht geht.
Schnittgut, Äste und Fällholz werden vor Ort aufgearbeitet und abtransportiert. Auf Wunsch bleibt das Holz als Brennholz liegen. Aufgeräumt wird selbstverständlich.
Von der ersten Einschätzung bis zur fertigen Arbeit in vier Schritten.
Ich schaue mir jeden Baum selbst vor Ort an, bevor ich etwas dazu sage.
Wir erklären Ihnen, was wir sehen: den Zustand des Baumes, mögliche Risiken und sinnvolle Massnahmen.
Sie erhalten ein schriftliches Angebot. Verständlich formuliert, ohne versteckte Posten.
Wir arbeiten sorgfältig und räumen am Ende alles wieder weg.
Ob Obstbaum, Ziergehölz oder Grossbaum – wer seine Pflanzen versteht, trifft bessere Entscheidungen. Grundlagen und praktische Tipps aus der Arbeit.
Alle Artikel lesenEin längerfristiges Projekt: private Grünflächen ökologisch aufwerten – weniger Rasen, mehr Vielfalt.
Zum ProjektEine kurze Beschreibung genügt, gern mit Foto. Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen.